Akt. Gold und Öl Prognose + Februar Kurz-Analyse von Gold-Musterdepot

Banner

 

HIER KLICKEM +  ALLE Gold-Musterdepot Analysen und

 

 abgeschlossenen Transaktionen kostenlos anschauen

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Als wir in Ausgabe 09/2017 am 17. Januar ab Seite 3 prognostizierten, dass die neue Trump-Doktrin ein „Kampf der Kulturen“ werden wird, gab es einige Kritik. So als ob wir uns das zusammengereimt hätten. Nein, wir haben einfach genau zugehört. Ich persönlich habe mir sehr viele Wahlkampfreden von Trump (und auch Clinton) in voller Länge angesehen und dabei diejenigen Aussagen notiert, die sich immer wiederholten. Zudem habe ich mir alle Aussagen seiner engsten Berater gegönnt. Daraus war bereits klar herauszuhören, dass Trump eine komplett andere außenpolitische Agenda verfolgt. Der „Feind“, soviel war klar, werde künftig nicht mehr in Russland, sondern eher in China und bei den Islamisten von ISIS zu finden sein.

 

Das einstweilige Einreise­verbot für Muslime aus sieben Ländern kommt für uns daher keineswegs überraschend. Wer ISIS - wie Trump - vernichten will, der muss in seiner Logik dafür sorgen, dass aus denjenigen Ländern, aus denen ISIS die meisten Leute rekrutiert, keiner ent­kom­men, oder in die USA einreisen kann. Nach Trumps Logik fliehen aus Syrien nun vornehmlich die von Assad und den Russen in Aleppo geschlagenen Islamisten. Und eben keine harmlosen „normalen Flüchtlinge“ mehr.

 

 

Sprich: Man muss in dieser Logik dafür sorgen, dass der Feind im Feindesland bleibt und nicht ins eigene Land einreist.

 

Es ist offensichtlich, wie die neuen Blockbildungen in diesem Kampf der Kulturen wohl verlaufen. Wir wiederholen aus unserer Ausgabe 09/2017, weil dies elementar auch für künftige Investitionen sein wird:

 

Nur die USA, Russland und China sind militärisch unbesiegbar. Hier kann kein Land das andere ausbooten und bezwingen. Die künftige Weltmacht regiert die Eurasische Platte um die neue „Silkroad“ (Seidenstraße). Dort vereinen sich mit China, Indien, Pakistan, Iran, Russland, Afghanistan und den ehemaligen Sowjetstaaten der Südflanke einige der Bevölkerungsreichsten Länder der Welt und werden enormes Wachstum freisetzen.

 

Und auf diese entscheidende Region haben die USA derzeit - auch dank der desaströsen Bush/Obama-Kriege in Afghanistan und im Irak - wenig Zugriff. Im Gegenteil:

 

Durch die aggressive Politik gegen Russland (insbesondere auch durch den durch die CIA mit 5 Milliarden USD finanzierten Putsch in Kiew und dem durch die Aufzucht des IS angezettelten Krieges in Irak und Syrien), in der man sich einen Zugang zur Seidenstraße erhoffte, hat man Russland in die Arme Chinas getrieben.

 

Ein Bündnis Russland-China ist jedoch das Schreckgespenst aller US-Think-Tanks (beinahe noch schlimmer wie die Vereinigung Russlands mit Deutschland, was nachweislich seit mehr als 100 Jahren oberstes Ziel der US-Außenpolitik war), da dann zwei der militärisch unbezwingbaren Gegner sich vereinen würden. 

Link: https://www.youtube.com/watch?v=cK54Xp6efw0

 

Daher wird Trump in den kommenden vier Jahren versuchen, Russland auf seine Seite zu ziehen. Dies ist eine 180-Grad-Wendung, deren langfristige Intention derzeit kaum jemand erkennt. Dazu wird er Russland stark entgegen kommen müssen (z.B. Anerkennung, dass die Krim zu Russland gehört und/oder das die Ukraine nicht in den amerikanischen Einflussbereich fällt). Dafür wird er viel Kritik einstecken müssen, denn die meisten, die noch in den alten Denkmustern feststecken, werden die neue Doktrin erst später erkennen.

 

Die neue Doktrin wird eine Art „Kampf der Kulturen“. Da Russland kulturell dem Westen deutlich näher steht (im Gegensatz zum kommunistischen China christlich und einigermaßen demokratisch, sowie schon immer gerne nach Westen ausgerichtet), Trump nur mit Russland als Partner, nicht aber als Gegner, Zugriff auf die Eurasische Platte, der neuen Mega-Wachstumsregion um die „new Silkroad“, erhält, wird man in den US-Thinktanks wohl den Plan von Zbigniew Brzezinski, dem einflussreichen Strategen der Bush– und Obama-Administration, nämlich Russland zu isolieren und dadurch den Weltmachtstatus der USA zu sichern, aller Voraussicht nach verworfen haben.

 

An diese Stelle tritt der „Kampf der Kulturen“, den Brzezinski unbedingt verhindern wollte, da er und die meisten US-Thinktanks seit Aufhebung des Goldstandards, der durch den Potrodollar (USD-Öl-Standard) ersetzt wurde, im islamistischen, aber Ölreichen Saudi -Arabien einen der wichtigsten Verbündeten im Kampf um die globale Vorherrschaft der USA sah.

 

Unsere gewagteste Prognose ist daher: Diese Saudi-US-Connection und der Petrodollar steht womöglich vor dem Bruch, da sich diese mit der neuen Doktrin, dem Kampf der Kulturen, schwer vertragen wird. Diese "Kulturen" sind:

 

1) China / kommunistischer Staatskapitalismus / 2) Islamische Länder / auf Shariarecht basierende Wirtschaftsordnung / 3) Westliche geprägte Marktwirtschaft

 

Dazu gesellen sich derzeit noch autokratisch regierte Länder wie Russland oder die Türkei, die auf die eine oder andere Seite zu kippen drohen, oder bald umgarnt werden.

 

Sollten wir in dieser Einschätzung der Neuausrichtung der US-Strategie Recht behalten, wird die Welt nicht friedlicher. Anstatt Russland zu bekämpfen, werden die künftigen Gegner eben ISIS, Saudi-Arabien, Iran oder China heißen. Der US-Rüstungsindustrie dürfte es herzlich egal sein, gegen wen künftig die Waffen gerichtet sind. 

 

Nochmals: Elementar wird bei dieser Umsetzung sein, Russland auf die Westseite zu ziehen, denn in einem verfestigten Bündnis Russlands mit China wären die USA sonst unter den drei „Unbesiegbaren“ isoliert. Heben Sie diese Ausgabe ruhig auf und vergleichen Sie alle Außenpolitischen Aktionen und Bewegungen der neuen Trump-Administration der nächsten Monate mit diesen Prognosen.

 

Nicht nur die neue US-Militärdoktrin, sondern auch der sich abzeichnende Protektio­nismus wird erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben.  Dass Trump bei einem absehbaren Bruch mit den ölreichen islamistischen Verbündeten Saudi-Arabien und den anderen (ölreichen) Ländern wie Iran, Irak etc. eine eigene Versorgungssicherheit braucht, dürfte klar sein. Daher auch die bereits in der ersten Woche neu genehmigten Pipeline­projekte, die noch mehr Öl aus Kanada in die USA pumpen werden.

 

Die Renaissance der Kern– und Kohleenergie, aber auch das weitere Fördern regenera­tiver Energien und der Elektromobilität (Tesla) dürften dazu dienen, die Arabische Öl-Welt für die USA als strategischen Partner überflüssig zu machen. Die Genehmigung neuer US-Rohstoffprojekte (wie das von Pebble von Northern Dynasty, auf welches wir spekulieren) spielt ebenfalls genau in diese Karte, da er hier zudem schnell Arbeitsplätze schaffen und die Importabhängigkeit verringern kann. 

 

Sollten Ölimporte in die USA künftig gar höher besteuert werden, dann dürfte die Sorte WTI künftig auch wieder über Brent handeln. Eine Angleichung des Preises ist bereits jetzt feststellbar, liegt man nur noch 3 USD auseinander (Brent 55 USD, WTI 52 USD). Viele Anleger werden sich erinnern können, dass WTI früher teurer als Brent-Oil war. Dies könnte in den nächsten Jahren ebenfalls wieder eintreten.

 

 

In einem sehr aufschlussreichen Research bezüglich der geplanten Steuerreform von Trump, kommt die UBS zu dem Schluss, dass alleine die Unternehmenssteuerreform die US-Gewinne um 8-9% nach oben schrauben dürfte. Größte Gewinner wären Finanzinstitute und Telekomgesellschaften. Mit der „Repatriation“, also dem steuervergünstigten Zurückholen der bislang im Ausland gebunkerten Milliarden der US-Konzerne, könnten die Gewinne im S&P500 um weitere 3-4% steigen. Viele Gesellschaften dürften diese auch zu höheren Dividendenaus­schüttungen nutzen. Insbesondere Technologie-, Pharma– und Öl-/Energiegesellschaften und ihre Aktionäre dürften davon profitieren.

 

Einen unaufgeregten, sachlichen Blick auf die Steuerpläne der neuen US-Regierung liefert Hans-Werner Sinn gestern in der Wirtschaftswoche. Trumps Steuerpläne sind raffiniert, nicht schockierend:

 http://app.wiwo.de/politik/konjunktur/donald-trump-seine-steuerplaene-sind-raffiniert-nicht-schockierend/19305444.html

 

Interessant ist das Fazit von Sinn: „Um die angekündigte Steuerreform zu verstehen, lohnt ein Blick auf die europäische Mehrwertsteuer. Auch sie ist eine Konsumsteuer, die eine Sofortab­schrei­bung der Investitionen erlaubt und unabhängig von der möglichen Besteuerung der Importware im Ausland den gleichen steuerlichen Grenzausgleich hat, wie ihn die USA erwägen. Wenn Europa, wofür viel spräche, nicht auch eine Cashflow-Steuer einführen möchte, könnte es seine Mehrwertsteuersätze erhöhen und im Gegenzug die Einkommens­teuersätze senken.

 

Das würde die Doppelbelastung europäischer Exporte nach Amerika reduzieren. Zusammen mit einer Dollar-Aufwertung, die die wahrscheinliche Folge der US-Reform ist, bliebe dann kein Nachteil für europäische Exporteure mehr übrig. Es könnte also durchaus sein, dass Trump mit seiner Steuerreform langfristig auch in Europa eine Steuerreform nach sich zieht, die Einkommen entlastet.

 

Banner

 

HIER KLICKEM +  ALLE Gold-Musterdepot Analysen und

 

 

 abgeschlossenen Transaktionen kostenlos anschauen

 

 

Der Goldpreis hat die 1.220 USD-Marke nicht überwinden können und handelt nun um die 1.200er Marke. Die Gefahr eines nochmaligen Rücksetzers ist derzeit hoch, denn auch die US-Dollar-Korrektur schein vorerst gestoppt. Steigt der USD-Index nochmals in Richtung alte Hochs, dann müssen wir uns auf nochmals tiefere Goldpreise einstellen.

 

Es gibt jedoch namhafte Analysten, die davon überzeugt sind, dass die USD-Stärke und der Ausbruch über die 101er Marke im USD-Index ein Fehlsignal waren. Der „Big Mac-Index“ zeigt den Euro derzeit um 20% unterbewertet zum USD an.

 

Vom Gold-Terminmarkt gibt es derzeit keinen Druck der Commercials, welche Ihre Position nicht mehr gegen den Trend erhöhen oder senken (was selten ist). Aber auch eine statistische Besonderheit ist zu beachten:

 

In Nachwahljahren waren die Februar-Monate im Dow Jones extrem schlecht. Mit durchschnittlichen minus 1,8% ist der Februar in einem Nachwahljahr sogar der schwächste Monat überhaupt in der Monatsstatistik des Dow Jones! Nimmt man alle Februare in die Statistik, bleibt ein Plus von 0,3% übrig, was bedeutet, dass die Nachwahl-Februare für sich alleine genommen extreme Ausreißer nach unten hatten.

 

So zum Beispiel 2001 und 2009 mit knapp 8 und 12% Minus! Hinzu kommt, dass es nun bereits sieben Februare in Folge (2010-2016) gibt, die positiv im Dow verlaufen sind. So eine ungewöhnlich lange, positive „Februar-Serie“ gab es noch nie, so dass auch von dieser Seite einmal ein Brechen der Serie zu erwarten ist.

 

Die Trump-Dekrete der letzten Tage haben zudem die Verunsicherung steigen lassen, was ebenfalls dafür spricht, dass die Aktienmärkte, die zudem noch auf rekordniedrigen Volawerten angekommen sind (immer ein Zeichen der Korrekturgefahr) korrigieren könnten. 

 

Diese Warnsignale vom Aktienmarkt sprechen kurzfristig für Gold als Krisenmetall. Die Entscheidung, ob Gold seinen Move über die 1.220 USD-Marke fortsetzt, oder nochmals abtaucht, werden wir daher sehr wahrscheinlich in den kommenden Wochen erleben.

 

 

 

 

Im Gold-Musterdepot haben wir in der letzten Woche unsere Northern Dynasty-Position um 25% auf 75% und die Sabina-Position von 100% auf 50% reduziert. Gewinne in Höhe von +385% (Northern Dynasty) bzw +39% wurden realisiert. Bei Sabina läuft das Jahr 2017 auf die Entscheidung Genehmigung ja oder nein hinaus.

 

Läuft Back River nun durch, dürfte die Aktie kein Halten mehr kennen und leicht wieder die 2 CAD-Marke erklimmen. Da nun aber kurzfristig schon einiges an neuer Hoffnung im Kurs eingepreist ist, das Ganze sich aber wohl bis Ende des Jahres hinziehen wird, haben wir zunächst die Hälfte vom Tisch genommen.

 

Wir gehen davon aus, dass 2017 bei den Goldwerten extrem volatil bleibt und wir möchten daher schnelle Gewinne, insbesondere in liquiden Werten, auch einmal (vorsichtshalber) eintüten.

 

Herzliche Grüße

Ihre Redaktion von Gold-Musterdepot

 

 

Banner

 

HIER KLICKEM +  ALLE Gold-Musterdepot Analysen und

 

 abgeschlossenen Transaktionen kostenlos anschauen